Inh. Detlev Rieken

Die Fußbodenheizung


 
Fußbodenheizungen sind Niedertemperaturheizungen. Wegen der größeren Heizflächen ist die Heizwassertemperatur niedrig, Brennwertkessel arbeiten dadurch effektiver. Das spart Energie und schont die Umwelt. Alternative Energiequellen wie Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen können diese Niedertemperaturheizungen versorgen.


Fußbodenheizungen verbreiten ihre Wärme im Gegensatz zu konventionellen Heizkörpern als milde Strahlungswärme. Die Personen werden direkt über ihre Oberfläche erwärmt. Die Wärme wird nicht mehr über den Umweg Raumluft abgegeben, wie es bei Heizkörperheizungen der Fall ist: erst wird die Raumluft erwärmt, dann erwärmt die Raumluft die Personen.

Wärmeabgabe durch Konvektion führt zu höheren Luftgeschwindigkeiten: Die Raumluft erwärmt sich über den Heizkörpern, steigt nach oben und kühlt an den kälteren gegenüberliegenden Wänden wieder ab. Es entsteht eine Luftwalze, die Staub- und andere Partikel mit sich führt.
Fußbodenheizungen hingegen geben gesunde Strahlungswärme ab, ohne größere Luft- und damit Staubbewegungen zu verursachen.
Ein wichtiger Aspekt zum Beispiel für Allergiker, da die Schmutzpartikel ohne Staubzirkulation im Raum nicht transportiert werden. Die Raumluft wird weniger aufgeheizt, trocknet somit weniger aus. Das schont die Atemwege.

Es ist schon ein Unterschied, ob man sich in 14°C warmen Wasser oder in 14°C warmer Luft aufhält. Es ist ebenso ein Unterschied, ob Sie bei 20°C Raumtemperatur in einem Raum sitzen, dessen Wände 10°C oder aber 20°C warm sind. Kurzum: Die Behaglichkeitstemperatur setzt sich zusammen aus der Raumlufttemperatur und der Temperatur der Umschließungsflächen des Raumes (Wand, Boden und Decke).

Milde Strahlungswärme, eine ausgeglichene Temperaturverteilung mit einem konstanten Wärmeverlauf vom Boden bis zur Decke und eine geringe Luftgeschwindigkeit sind Bestandteile optimaler Behaglichkeit.

Während Heizkörperheizungen mehr die Luft und die Decke, weniger den Boden und die Wände erwärmen, ist hohe Behaglichkeit bei einer Flächenheizung gegeben.

Ein Mensch fühlt sich bei einer Fußbodenheizung bereits bei einer Raumtemperatur von ca. 18°C behaglich, während derselbe Mensch bei einer Heizkörperheizung hierfür schon mal 22°C benötigt.

Da aber die Energieverluste (= Heizkosten) von der Raumlufttemperatur bestimmt und pro Grad Senkung 6 % Energieeinsparung erreicht werden und die Fußbodenheizung mit mindestens 2°C weniger Innentemperatur auskommt, spart sie ca. 12 % Energie ein.


 
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